HEIMSIEG!!!
Ein Wort das aus dem Sprachschatz der Spieler der TuS-Gerolsheim 2 getilgt schien, fand letzlich doch am letzten Spieltag der Runde 2009/10 wieder den Weg zurück in den allgemeinen Sprachgebrauch. Der TSV Carlsberg konnte nach starkem Schlussspurt mit 5.361 - 5.357 bezwungen werden.
Im Startpaar der TuS kamen Jakob Eberhard sowie Frank Steffen zum Einsatz. Frank zeigt, nach seiner schwächeren Partie in Neustadt, eine bärenstarke Partie mit einem wahren Neuner-Feuerwerk im Abräumen. Am Ende blieb das Zählwerk für ihn bei 952 Kegel stehen.
Glücklos dagegen agierte sein Partner. Jakob spielte seine 200 Wurf sehr konstant, allein es fehlten die Highlights in seinem Spiel, so das er am Ende bei 862 Kegel die Bahn verlies. Die Gegner unserer beiden Spieler, Manfred Schulz (905) und Udo Heilmann (948), zeigten beide eine hervoragende Leistung, was aber auch nicht anders zu erwarten war.
Mit 39 Kegel Rückstand ging jetzt unser Mittelpaar Rüdiger Ringelspacher und Michael Dobberstein auf die Bahnen. Michael spielte ordentlich ins Volle, kam aber im Abräumen nie wirklich auf den berühmten, oft zitierten "grünen Zweig", so das er am Ende mit 837 Kegel vorlieb nehmen musste. Unser Kapitän Rüdiger zeigte, wie nicht anders von ihm gewohnt, eine konstante, gute Leistung von 894 Kegel.
Die Spieler des TSV Carlsberg steuerten 846 durch Dirk Scholz sowie 875 durch die Kombination Tobias Noll (401) und Markus Majunke (474) für ihre Mannschaft bei. Dadurch lag der TuS nur noch 29 Holz zurück und es kam ein Funken Hoffnung auf das Spiel noch zu gewinnen.
Die Schlusspaarung lautete Daniel Beier (946) und Albert Brunner (870) für den TuS sowie Markus Vetter (872) und Klaus Lorenz (911) für den TSV. Nach der ersten Bahn wurden aus den 29 aber bereits 75 Kegel Rückstand und die Hoffnungen auf einen Sieg der Gerolsheimer sank fast in Richtung Null. Die Spieler des TuS ließen sich jedoch nicht entmutigen und kämpten sich durch zwei 240er Bahnen und eine 260er wieder zurück ins Spiel. Mit dem letzten abgeräumten Bild und dem Anspiel konnte mit dem letzten Wurf das Spiel noch zu Gunsten des TuS entschieden werden.
Trotz des Sieges muss die Mannschaft um Kapitän Rüdiger Ringelspacher den Abstieg in die Bezirksliga in Kauf nehmen. Aufgrund der schlechten Heimspielleistungen und den ganzen Verletzungen, war der Abstieg im Enddeffekt nicht zu verhindern gewesen. Es gilt nun das Positve aus dem letzten Spiel mit in die Vorbereitung auf die neue Runde zu nehmen, um so gestärkt aus dem Abstieg hervor zu gehen und den direkten Wiederaufstieg als Ziel ins Auge zu fassen. Ein Dank gilt auch den Spielern der ersten Mannschaft, die stets bereit waren zu helfen wenn Not am Mann war.