In diesem Blog bleiben sie auf dem laufenden was die Partien der 2. Kegelmannschaft des TuS Gerolsheim angeht
Sonntag, 28. November 2010
Pokalspiel verschoben
Das für gestern angesetzte Pokalspiel gegen die Sportfreunde aus Sembach wurde auf den 11.12.2010 verschoben.
Sonntag, 21. November 2010
TuS Gerolsheim2 - TuS Großkarlbach: Derby mit Happyend
Zum ersten mal in dieser Saison ging die Mannschaft der TuS Gerolsheim in unveränderter Aufstellung gegenüber dem letzten Spieltag auf die Bahnen, so dass unser Startpaar wieder Dieter Staab und Frank Steffen hießen.
Bei Frank passt der Satz "und täglich grüßt das Murmeltier", denn sein Spiel war genau so wie in Speyer. Wenig Konstanz im Gassenspiel, noch weniger Sicherheit im Bilderspiel und das Glück im Kegelfall sollte ihm auch wirklich zur Seite stehen. Am Ende der Partie sollten es durchwachsene 845 (218,210,207,210) Kegel sein, wodurch er aber glücklicherweise nur 6 Kegel im Verhältnis zu seinem Gegenspieler eingebüßt hat. Im Spiel hat man aber deutlich gesehen, dass die Erkältung bei Frank immer noch ein bisschen mitspielt, von daher sollte er sich nicht zu sehr ärgern, denn wir alle wissen das er bald wieder auf seinem gewohnten Niveau spielen wird.
Dieter bringt uns in dieser Saison eine Überraschung nach der anderen. Man kann bei ihm nie sicher sein, kommt jetzt eine 250 oder 200. So auch gestern. Angefangen mit tollen 243, folgten gute 153 Volle auf Bahn 4 und darauf ÜBERRAGENDE 117 ins Abräumen. Dies bedeutete 513 als Durchgangswert und die Hoffnung auf ein 4 stelliges Ergebnis im Lager der TuS-Spieler.
Für das was dann folgte, fehlte leider bis jetzt noch eine Erklärung. Er spielte ordentliche 150 Volle und brachte es dann fertig, darauf 54 Kegel abzuräumen. Das ganze noch mit 4 Fehlwurf, obwohl er bis dahin noch gar keinen gespielt hatte. Somit war der 1000er ad acta gelegt und es hieß schnell diese Bahn vergessen und noch eine gute Schlussbahn hinzulegen. Nach "gequälten" 160 ins Volle (wer hätte die nicht gern???) , räumte er auch hier leider "nur" 68 ab und so musster er sich mit 945 Kegel zufrieden geben. Es ist sehr Schade für Dieter denn auch heute war, wie schon in Speyer, deutlich mehr für ihn drin!!!
Da uns die beiden Startspieler aus Großkarlbach das Leben nicht all zu schwer machten, Stand ein beruhigendes Polster von 99 Kegeln zu unseren Gunsten auf der Anzeige.
Unsere Mittelachse bestehend aus Rüdiger Ringelspacher und Michael Dobberstein sollten nun versuchen eine Vorentscheidung herbei zu führen. Rüdiger war auch drauf und dran die Vorgabe in die Tat umzusetzten, doch leider gönnte er sich, genau in der Schwächephase der Gegner, ebenfalls eine Auszeit. Nach guten Beginn, 215 und 232, folgten leider nur 196 Kegel.
Da Michael ebenfalls nur schwer in die Partie fand, 204 zum Auftakt, sich dann aber fangen konnte und 221 sowie 217 spielte, schmolz unser Vorsprung auf 68 Kegel zusammen.
Michael und Rüdiger ließen sich davon aber nicht beirren und legten nochmal einen Schlussspurt der Marke Sonderklasse hin. Mit 251 von Micki und 240 von Rüdiger konnte der Vorsprung auf 126 Kegel ausgebaut werden und die erhoffte kleine Vorentscheidung war geschafft.
Das eingespielte Schlusspaar das für Gerolsheim nun zur Kugel griff hieß wieder Alain Karsai und Daniel Beier. Die beiden hatten es mit den nominell stärksten Spielern der Großkarlbacher zu tun, so dass die Devise lautete: "einfach dran bleiben". Alain, der heute mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, merkte man an, das er dadurch doch etwas gehemmt spielte. Gut ins Volle, 611, fehlten ihm einfach seine Neuner-Salven ins Räumen. Er lies es sich aber nicht nehmen und spielte FÜR DIE MANNSCHAFT ÜBERRAGENDE 888. Er verlor zwar 23 Kegel auf seinen direkten Gegenspieler aber bei der Höhe des Vorsprungswar das zu verschmerzen.
Daniel brachte, endlich möchte man sagen, seine Sommertrainingsleistung auf die Bahn und bot mit 927 ein sehr gute Leistung. Motiviert vom "WUNDER AUS TREUEN" (das ist für alle Grün-Weißen) spielte er recht durchwachsen ins Volle (591) , dafür um so besser ins Abräumen. 336 sollte der Tagesbestwert aller Spieler im Abräumen heute sein. Leider verletzte sich sein direkter Gegenspieler Daniel Dietrich (891) schon sehr früh in der Partie, sonst hätte er ihm sicher mehr Kopfschmerzen bereitet.
Dieser Sieg hält uns nun mit 4 Punkten Vorsprung weiter verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Wir alle freuen uns schon auf das Rückspiel in Karlbach, auch wenn wir wissen das es dort verdammt schwer wird zu gewinnen, sollten wir so spielen wie gestern.
Am kommenden Wochenende folgt ein Pokalspiel im Landespokal gegen die Mannschaft aus Sembach (Zuschauer sind herzlich Willkommen) danach folgt ein sehr schweres Auswärtsspiel beim Ligarivalen der SG Worms.
Donnerstag, 18. November 2010
Sieg in Speyer ohne wirklich zu überzeugen
Am letzten Samstag waren wir bei der, bisher zu Hause ungeschlagenen, Mannschaft des AV Speyer zu Gast. Mit einer mäßigen Leistung konnten wir dieses Spiel mit 5363 zu 5300 gewinnen und so 2 wichtige Punkte im Kampf um Platz 1 mit nach Gerolsheim nehmen.
Durch die erwartete Abkommandierung von Jürgen Staab in die erste Mannschaft sollte Michael Dobberstein zu seinem Saisondebüt in der 2. Mannschaft kommen. Erspielte mit Rüdiger Ringelspacher im Mittelduurchgang dieser Begegnung.
Am Start spielte, wie langsam gewohnt, Dieter Staab und Frank Steffen. Bei Frank war, außer auf den letzten 50 Wurf, an diesem tag total der Wurm drin. 7 Fehlwurf, unkonstant im Spiel in die Vollen und ein schlechtes Bilderspiel im Abräumen bescherten in einen Durchgangswert nach 150 Wurf von nur 611 Kegel. Gott sei dank besann sich Frank dann wieder auf seine Qualitäten und lies noch eine 238er Bahn zum Abschluss folgen. So konnte der Schaden in erträglichem Maße gehalten werden. Man darf aber auch nicht vergessen das Frank das erste mal nach einer schweren Erkältung wieder gekegelt hat, daher gehen wir alle davon aus das er sich schon bald wieder in gewohnten Ergebnisbereichen aufhalten wird. Am besten schon beim nächsten Spiel:-)
Dieter schien an diesem Tag Kegeln mit Fussball verwechselt zu haben und gab uns einen klassischen Linksaußen, zumindest haben wir das vermutet so oft wir er die linke Dame angespielt hat!!! Trotz dessen spielte er sehr gute Ergebnisse ins Volle (639) und Räumte auf die zweiten 100 Wurf auch sehr gut, was ihm am Ende auf 935 Kegel brachte. Wenn man sein ganzes Spiel aber gesehen hat muss man ganz klar sagen, das er ein 970+ Ergebnis hätte locker spielen können!
Nach unserem Startdurchgang war ein kleiner Grundstein von 34 Kegel Vorsprung gelegt worden. Es lag nun an Rüdiger und Michael diesen auszubauen. Michael bot bei seinem Debüt eine sehr gute Leistung 900 Kegel sollten es am Ende für ihn sein. Eine Woche nachdem er seine persönliche Bestleistung von 945 gezeigt hatte, spielte er erneut eine sehr gute Partie. Einzig im Abräumen zeigte er noch Schwächen. 11 fehlwurf waren leider dann doch zu viel um Dieters 935 angreifen zu können.
Rüdiger spielte 3 Super-Bahnen (241,220,231) und eine zum Vergessen (199) aber auf dieser Bahn sollte später noch ein anderer Spieler in arge Nöte kommen. Es war sehr Schade für ihn und uns das Rüdiger diese eine schlechte Bahn drin hat. Zum einen Kostete ihn das die 900 zum anderen hat er die anderen 3 Bahnen so super im Griff das er sich bei Gott mehr verdient gehabt hätte als es letztlich die 891 waren.
Durch die beiden wuchs unser Vorsprung minimal auf 52 Kegel.
Das Schlusspaar hies, wie sollte es auch anders sein, Alain Karsai und Daniel Beier. Alain tat sich am Anfang doch Recht schwer, wenig Fluss und Konstanz in den Würfen und daraus resultierend auch wenig Glück im Kegelfall. Doch ab der zweiten Bahn spielte er dann endlich wieder mit Biss und Herz und als dann im Räumen seine jetzt schon gefürchteten Neuner kamen, wussten wir alle das Alain wieder ein sehr gutes Ergebnis abliefern würde. 916 (231,234,247,222) mit super 320 kegel im Abräumen sollten es am Ende sein. Bleibt nur zu sagen, die alte Dampflok hat es schon wieder allen gezeigt, wie leistungsfähig und motiviert er ist.
Bei Daniel gab es eine kleine Prämiere zu feiern. 0 Fehlwurf in einem 200 Wurfspiel oder im Training hat er noch nie geschafft, doch in Speyer gelang ihm dieses kleine Kunststück! Leider spiegelte das Ergebnis das nicht wieder. Auch er kämpfte, wie Rüdiger mit den Tücken der Bahn 3 und spielte dort nur 125 ins Volle, beschämend wenn man bedenkt, dass er die Bahn davor noch 161 anbieten konnte. So sollte es am Ende leider nur zu 872 Kegel reichen und die Erkenntnis daraus gewonnen werden: Lieber 11 Fehlwurf und 900 spielen.
Durch die beiden Ergebnisse konnte das Spiel wie oben bereits erwähnt mit 63 Kegel Differenz gewonnen werden. Es waren enorm wichtige zwei Punkte da Speyer doch sehr Heimstark ist und dort nicht unbedingt jeder gewinnt.
Am Wochenende folgt nun das "Highlight" der Vorrunde. Das Spitzenspiel 1. gegen 2., welches auch gleichzeitig das Derby TuS Gerolsheim gg. TuS Großkarlbach ist. Wenn dieses Spiel gewonnen würde wäre es ein großer Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft. Dafür muss aber jeder Spieler hochkonzentriert agieren und sein bestes geben, denn nichts würde unseren Rüdiger mehr ärgern als DIESE Niederlage. Insider wissen Bescheid!
Sonntag, 7. November 2010
TuS Gerolsheim 2 - SKV Rülzheim, Souveräner Heimsieg
Mit einem überzeugenden Heimsieg und fast gespielten 5500 konnten die Gäste des SKV Rülzheim souverän in die Schranken gewiesen werden. Jedoch waren auch die Gäste mit ihren guten 5300 erspielten Kegeln recht zufrieden. Ein positiver Nebeneffekt des Sieges war auch die Eroberung der alleinigen Tabellenführung aufgrund der Niederlage von Großkarlbach bei der BSG Bornheim. Diese Führung gilt es nun zu verteidigen.
Die Aufstellung änderte sich durch den krankheitsbedingten Ausfall von Frank Steffen. Für ihn rutschte unser "Ausnahmespieler" Dieter Staab in die Mannschaft, der zusammen mit Jakob Eberhard die Startachse bildete.
Jakob spielte mit viel Licht aber auch den dazugehörigen Schatten. Nach gutem Beginn auf den ersten 100 Wurf mit 451 erzielten Kegeln (222, 229), hatte er mehr und mehr mit Schmerzen im Arm zu kämpfen was ihn deutlich zurück geworfen hat und am Ende leider nur 869 Kegel bescherten. Die kämpferische Einstellung trotz der Schmerzen hätte deutlich mehr Kegel verdient gehabt.
Über Dieter gibt es recht wenig zu sagen, verschlafener Start mit 135 ins Volle danach auf den Restbahnen top (164,163,162), im Räumen dafür um so bescheidener. Daraus resultierend waren es für ihn leider nur 899 Kegel. Entsprechend enttäuscht war er natürlich über sich selbst aber nach dem 2:1 HSV Sieg stieg auch bei ihm die Laune doch merklich an.
Aus den erhofften 70-100 Kegel Vorsprung wurde leider nichts, es blieb bei "nur" 50 Kegel und es war an Jürgen Staab und Rüdiger Ringelspacher den Vorsprung auszubauen.
Beide Spieler überzeugten auf voller Linie. Besonders Rüdiger zeigte nach seinem letzten verkorksten Spiel was er eigentlich kann und wie wichtig er für die Mannschaft ist. Mit 938 Kegel, konstantem und ruhigem Spiel, was wir von ihm gewohnt sind, zeigte er die zweitbeste Leistung an diesem Tag und für große Zufriedenheit unter den Zuschauern und Teamkameraden.
Den Tagesbestwert im heutigen Spiel zeigte unser Jürgen. Mit 982 Kegel den 1000er knapp verpasst aber seine, seit jetzt 3-4 Wochen stetig steigende Form, bestätigt. Mit Bahnen von 246, 253, 234 und 249 überzeugte er ohne wenn und aber. Leider wird man ihn in dieser Form an die erste Mannschaft abgeben müssen aber nichts desto trotz ist jeder Spieler in der 2. Mannschaft immer herzlich Willkommen.
Durch diese beiden TOP-Ergebnisse Stand ein Vorsprung von 230 Kegel und die Entscheidung in diesem Spiel war gefallen.
Unser Schlusspaar das wie immer aus Alain Karsai und Daniel Beier bestand spielten nun um die berühmte "goldene Ananas". Alain legte auch gleich wieder los wie dir Feuerwehr, 484 mit 180 im Abräumen spricht für sich und machte deutlich wie motiviert Alain in dieser Saison ist. Leider konnte er auf die zweiten 100 Wurf die Schlagzahl nicht halten, spielte aber dennoch sehr gute 922 Kegel und bestätigte mal wieder die gute Einkaufspolitik der TuS-Kegler für diese Saison.
Daniels spiel glänzte vor allem durch viel viel.........viel Schatten. Nach solidem Auftakt von 223 folgten leider nur 127 Volle und die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis konnte begraben werden. Am Ende räumte er zwar noch gut ab so das er mit 430 wechselte und spielte mit einigen Hochs und Tiefs noch 459 auf die zweiten 100 aber im ganzen Spiel hat immer das gewisse etwas gefehlt.
In der nächsten Woche wartet nun ein schweres Auswärtsspiel beim zuhause noch ungeschlagenen AV Speyer. Dennoch wird man auch dort alles versuchen um die Punkte nach Gerolsheim zu entführen.
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