Durch die erwartete Abkommandierung von Jürgen Staab in die erste Mannschaft sollte Michael Dobberstein zu seinem Saisondebüt in der 2. Mannschaft kommen. Erspielte mit Rüdiger Ringelspacher im Mittelduurchgang dieser Begegnung.
Am Start spielte, wie langsam gewohnt, Dieter Staab und Frank Steffen. Bei Frank war, außer auf den letzten 50 Wurf, an diesem tag total der Wurm drin. 7 Fehlwurf, unkonstant im Spiel in die Vollen und ein schlechtes Bilderspiel im Abräumen bescherten in einen Durchgangswert nach 150 Wurf von nur 611 Kegel. Gott sei dank besann sich Frank dann wieder auf seine Qualitäten und lies noch eine 238er Bahn zum Abschluss folgen. So konnte der Schaden in erträglichem Maße gehalten werden. Man darf aber auch nicht vergessen das Frank das erste mal nach einer schweren Erkältung wieder gekegelt hat, daher gehen wir alle davon aus das er sich schon bald wieder in gewohnten Ergebnisbereichen aufhalten wird. Am besten schon beim nächsten Spiel:-)
Dieter schien an diesem Tag Kegeln mit Fussball verwechselt zu haben und gab uns einen klassischen Linksaußen, zumindest haben wir das vermutet so oft wir er die linke Dame angespielt hat!!! Trotz dessen spielte er sehr gute Ergebnisse ins Volle (639) und Räumte auf die zweiten 100 Wurf auch sehr gut, was ihm am Ende auf 935 Kegel brachte. Wenn man sein ganzes Spiel aber gesehen hat muss man ganz klar sagen, das er ein 970+ Ergebnis hätte locker spielen können!
Nach unserem Startdurchgang war ein kleiner Grundstein von 34 Kegel Vorsprung gelegt worden. Es lag nun an Rüdiger und Michael diesen auszubauen. Michael bot bei seinem Debüt eine sehr gute Leistung 900 Kegel sollten es am Ende für ihn sein. Eine Woche nachdem er seine persönliche Bestleistung von 945 gezeigt hatte, spielte er erneut eine sehr gute Partie. Einzig im Abräumen zeigte er noch Schwächen. 11 fehlwurf waren leider dann doch zu viel um Dieters 935 angreifen zu können.
Rüdiger spielte 3 Super-Bahnen (241,220,231) und eine zum Vergessen (199) aber auf dieser Bahn sollte später noch ein anderer Spieler in arge Nöte kommen. Es war sehr Schade für ihn und uns das Rüdiger diese eine schlechte Bahn drin hat. Zum einen Kostete ihn das die 900 zum anderen hat er die anderen 3 Bahnen so super im Griff das er sich bei Gott mehr verdient gehabt hätte als es letztlich die 891 waren.
Durch die beiden wuchs unser Vorsprung minimal auf 52 Kegel.
Das Schlusspaar hies, wie sollte es auch anders sein, Alain Karsai und Daniel Beier. Alain tat sich am Anfang doch Recht schwer, wenig Fluss und Konstanz in den Würfen und daraus resultierend auch wenig Glück im Kegelfall. Doch ab der zweiten Bahn spielte er dann endlich wieder mit Biss und Herz und als dann im Räumen seine jetzt schon gefürchteten Neuner kamen, wussten wir alle das Alain wieder ein sehr gutes Ergebnis abliefern würde. 916 (231,234,247,222) mit super 320 kegel im Abräumen sollten es am Ende sein. Bleibt nur zu sagen, die alte Dampflok hat es schon wieder allen gezeigt, wie leistungsfähig und motiviert er ist.
Bei Daniel gab es eine kleine Prämiere zu feiern. 0 Fehlwurf in einem 200 Wurfspiel oder im Training hat er noch nie geschafft, doch in Speyer gelang ihm dieses kleine Kunststück! Leider spiegelte das Ergebnis das nicht wieder. Auch er kämpfte, wie Rüdiger mit den Tücken der Bahn 3 und spielte dort nur 125 ins Volle, beschämend wenn man bedenkt, dass er die Bahn davor noch 161 anbieten konnte. So sollte es am Ende leider nur zu 872 Kegel reichen und die Erkenntnis daraus gewonnen werden: Lieber 11 Fehlwurf und 900 spielen.
Durch die beiden Ergebnisse konnte das Spiel wie oben bereits erwähnt mit 63 Kegel Differenz gewonnen werden. Es waren enorm wichtige zwei Punkte da Speyer doch sehr Heimstark ist und dort nicht unbedingt jeder gewinnt.
Am Wochenende folgt nun das "Highlight" der Vorrunde. Das Spitzenspiel 1. gegen 2., welches auch gleichzeitig das Derby TuS Gerolsheim gg. TuS Großkarlbach ist. Wenn dieses Spiel gewonnen würde wäre es ein großer Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft. Dafür muss aber jeder Spieler hochkonzentriert agieren und sein bestes geben, denn nichts würde unseren Rüdiger mehr ärgern als DIESE Niederlage. Insider wissen Bescheid!
Hallo Daniel
AntwortenLöschenMal wieder ein super Bericht. Weiter so