Zum ersten mal in dieser Saison ging die Mannschaft der TuS Gerolsheim in unveränderter Aufstellung gegenüber dem letzten Spieltag auf die Bahnen, so dass unser Startpaar wieder Dieter Staab und Frank Steffen hießen.
Bei Frank passt der Satz "und täglich grüßt das Murmeltier", denn sein Spiel war genau so wie in Speyer. Wenig Konstanz im Gassenspiel, noch weniger Sicherheit im Bilderspiel und das Glück im Kegelfall sollte ihm auch wirklich zur Seite stehen. Am Ende der Partie sollten es durchwachsene 845 (218,210,207,210) Kegel sein, wodurch er aber glücklicherweise nur 6 Kegel im Verhältnis zu seinem Gegenspieler eingebüßt hat. Im Spiel hat man aber deutlich gesehen, dass die Erkältung bei Frank immer noch ein bisschen mitspielt, von daher sollte er sich nicht zu sehr ärgern, denn wir alle wissen das er bald wieder auf seinem gewohnten Niveau spielen wird.
Dieter bringt uns in dieser Saison eine Überraschung nach der anderen. Man kann bei ihm nie sicher sein, kommt jetzt eine 250 oder 200. So auch gestern. Angefangen mit tollen 243, folgten gute 153 Volle auf Bahn 4 und darauf ÜBERRAGENDE 117 ins Abräumen. Dies bedeutete 513 als Durchgangswert und die Hoffnung auf ein 4 stelliges Ergebnis im Lager der TuS-Spieler.
Für das was dann folgte, fehlte leider bis jetzt noch eine Erklärung. Er spielte ordentliche 150 Volle und brachte es dann fertig, darauf 54 Kegel abzuräumen. Das ganze noch mit 4 Fehlwurf, obwohl er bis dahin noch gar keinen gespielt hatte. Somit war der 1000er ad acta gelegt und es hieß schnell diese Bahn vergessen und noch eine gute Schlussbahn hinzulegen. Nach "gequälten" 160 ins Volle (wer hätte die nicht gern???) , räumte er auch hier leider "nur" 68 ab und so musster er sich mit 945 Kegel zufrieden geben. Es ist sehr Schade für Dieter denn auch heute war, wie schon in Speyer, deutlich mehr für ihn drin!!!
Da uns die beiden Startspieler aus Großkarlbach das Leben nicht all zu schwer machten, Stand ein beruhigendes Polster von 99 Kegeln zu unseren Gunsten auf der Anzeige.
Unsere Mittelachse bestehend aus Rüdiger Ringelspacher und Michael Dobberstein sollten nun versuchen eine Vorentscheidung herbei zu führen. Rüdiger war auch drauf und dran die Vorgabe in die Tat umzusetzten, doch leider gönnte er sich, genau in der Schwächephase der Gegner, ebenfalls eine Auszeit. Nach guten Beginn, 215 und 232, folgten leider nur 196 Kegel.
Da Michael ebenfalls nur schwer in die Partie fand, 204 zum Auftakt, sich dann aber fangen konnte und 221 sowie 217 spielte, schmolz unser Vorsprung auf 68 Kegel zusammen.
Michael und Rüdiger ließen sich davon aber nicht beirren und legten nochmal einen Schlussspurt der Marke Sonderklasse hin. Mit 251 von Micki und 240 von Rüdiger konnte der Vorsprung auf 126 Kegel ausgebaut werden und die erhoffte kleine Vorentscheidung war geschafft.
Das eingespielte Schlusspaar das für Gerolsheim nun zur Kugel griff hieß wieder Alain Karsai und Daniel Beier. Die beiden hatten es mit den nominell stärksten Spielern der Großkarlbacher zu tun, so dass die Devise lautete: "einfach dran bleiben". Alain, der heute mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, merkte man an, das er dadurch doch etwas gehemmt spielte. Gut ins Volle, 611, fehlten ihm einfach seine Neuner-Salven ins Räumen. Er lies es sich aber nicht nehmen und spielte FÜR DIE MANNSCHAFT ÜBERRAGENDE 888. Er verlor zwar 23 Kegel auf seinen direkten Gegenspieler aber bei der Höhe des Vorsprungswar das zu verschmerzen.
Daniel brachte, endlich möchte man sagen, seine Sommertrainingsleistung auf die Bahn und bot mit 927 ein sehr gute Leistung. Motiviert vom "WUNDER AUS TREUEN" (das ist für alle Grün-Weißen) spielte er recht durchwachsen ins Volle (591) , dafür um so besser ins Abräumen. 336 sollte der Tagesbestwert aller Spieler im Abräumen heute sein. Leider verletzte sich sein direkter Gegenspieler Daniel Dietrich (891) schon sehr früh in der Partie, sonst hätte er ihm sicher mehr Kopfschmerzen bereitet.
Dieser Sieg hält uns nun mit 4 Punkten Vorsprung weiter verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Wir alle freuen uns schon auf das Rückspiel in Karlbach, auch wenn wir wissen das es dort verdammt schwer wird zu gewinnen, sollten wir so spielen wie gestern.
Am kommenden Wochenende folgt ein Pokalspiel im Landespokal gegen die Mannschaft aus Sembach (Zuschauer sind herzlich Willkommen) danach folgt ein sehr schweres Auswärtsspiel beim Ligarivalen der SG Worms.
Wieder super Bericht. Den Nagel auf den Kopf getroffen.
AntwortenLöschenP.S. Frank Kopf hoch das wird schon wieder