Sonntag, 26. September 2010

Souveräner Sieg in Germersheim















Mit einem überzeugendem und zu keiner Zeit gefährdetem Sieg, sicherte sich die 2. Mannschaft des TuS Gerolsheim die nächsten zwei Punkte in der Mission Wiederaufstieg und behielten auch am dritten Spieltag ihre weise Weste. Die Gerolsheimer führen jetzt gemeinsam mit der Mannschaft aus Großkarlbach die Tabelle mit je 6:0 Punkten an. Damit wurde das erste Saisonziel erreicht und ein guter bis sehr guter Saisonstart absolviert.

Zum Spiel: Unser heutiges Startpaar bildete Michael Wagner und Frank Steffen. Da Frank derzeit sehr gut in Form ist und Michael sich langsam an seine alten Ergebnisse ranarbeitet, konnte man sich im Lager der TuS relativ entspannt zurück lehnen und der Dinge harren die dann kommen sollten. Frank spielte, wie nicht anders von ihm erwartet, mit leichten Höhen und Tiefen ein gutes Gesamtergebnis von 909. Bahnen von 230 und 245 standen Ergebnisse von 219 und 215 entgegen. Dies zeigte den anderen Spielern das die Bahnen nicht ganz ohne sind, was sich am Ende mit 48 Fehlwurf für die Mannschaft deutlich zeigte. Michael spielte, besonders auf den ersten 2 Bahnen (230, 227), ebenfalls hervorragend.
Leider hat ihn eine Verletzung auf der letzten Bahn die erhofften 900 gekostet. Er hatte sie sich aufgrund seiner kämpferischen Einstellung, was alle TuS Spieler heute ausgezeichnet hat, wirklich verdient gehabt. Am Ende standen 889 Kegel und leider wieder 1 Punkt an den 888 vorbei, aber die schafft er dann bestimmt beim nächsten mal. Durch diese 2 tollen Zahlen erspielten sich der TuS ein Plus von 52 Kegel, was eine gute Basis für das weitere Spiel sein sollte.

Das neue Mittelpaar am heutigen Tag hieß Daniel Beier und Rüdiger Ringelspacher. Eigentlich sollte für Daniel Jakob Eberhardt zur Kugel greifen aber Aufgrund von muskulären Problemen tat er dies dann in der dritten wo er mit tollen 900 Kegeln den Sieg für unsere 3. festhielt. Rüdiger hatte schon vor dem Spiel leichte Sorgen aufgrund der Tatsache das die Anlage in Germersheim eine Plattenbahn ist und nicht so einfach zu bespielen war. Doch auch er zeigte große Moral und Kampfesgeist und brachte 867 Kegel auf die Anzeige. Das bei diesem Ergebnis sicher noch Luft nach oben ist wissen alle, aber trotzdem waren alle mit dem Ergebnis zufrieden, da es reichte um seinen Mann weitere Kegel abzunehmen.
Daniel nahm das Wort Konstanz etwas zu wörtlich. 221,219,222 und 220 brachten ihn am Ende auf 882. Nicht wirklich schön aber naja, es hat gereicht. Mit etwas mehr Sicherheit im Bilderspiel, was ihn sonst eigentlich auszeichnet, und genereller Gassensicherheit hätte auch er einen schönen 900er spielen können. 10 Fehlwurf haben natürlich auch ihr nötigstes dazu beigetragen das er an diesem Ziel gescheitert ist. Nichts desto trotz haben diese beiden, trotz heftiger Gegenwehr ihrer Gegner zu Beginn, ebenfalls 52 Kegel Vorsprung herausgespielt, so dass unser Schlusspaar ein Polster von 104 Kegeln hatte.

Unser Schlusspaar wurde mit Alain Karsai und Jürgen Staab besetzt. Daher sollte das Thema Sieg am heutigen Tag kein Problem mehr sein. Aber scheinbar bekommt Alain ein zu großer Vorsprung nicht und brachte auf seiner ersten Bahn nur 198 Kegel zu Fall, mit 6 Fehlwurf. Er lies sich davon jedoch nicht verunsichern und zeigte auf den folgenden Bahnen, nachdem er sich an die Tücken der Anlage gewöhnt hat, sehr schönes Kegeln. Bahnen von 221, 224 und 222 brachten ihn am Ende auf 865 Kegel und die große Ehre des "Biersponsors".
Auch Jürgen kämpfte auf der ersten Bahn noch ein wenig mit sich und der Anlage, er konnte die Bahn aber noch mit 228 ganz annehmlich gestalten. Ab der nächsten Bahn spielte er sich aber in einen kleinen Rausch, 242 und 272 hießen die Ergebnisse und waren traumhaft anzusehen oder lag es nur daran das ab diesem Zeitpunkt der Kapitän der ersten Mannschaft unter den Zuschauern weilte. Auch Jürgen spielte auf der Schlussbahn, genau wie Alain 222 Kegel, was ihn zum Tagesbesten mit 964 Kegel machte.

Am Ende ein hochverdienter Sieg der zeigt das die Mannschaft jede Aufgabe ernst und hoch konzentriert in Angriff nimmt, denn jeder weis um was es geht. Jetzt kann das Ziel nur lauten: Platz 1. Mit den ersten drei Saisonergebnissen hat sich die Mannschaft die Favoritenrolle dafür bereits erarbeitet. Es bleibt nur zu hoffen, das alle verletzungsfrei bleiben (dies gilt für alle Mannschaften des TuS) und man personell weiter aus dem Vollen schöpfen kann.
Nach der kommenden kleinen Pause von jetzt 3 Wochen, ist die Mannschaft der SG Schifferstadt 2 in Gerolsheim zu Gast, die man ebenfalls schlagen möchte um die Tabellenführung weiter zu behaupten.

Dienstag, 21. September 2010

Sieg gegen Bornheim - Dem Tod von der Schippe gesprochen.....

.....oder einfach nur mit Glück zum Sieg.

Am 2. Spieltag der Saison 2010/2011 sollte die starke Mannschaft der BSG Bornheim zu Gast auf den Bahnen der TuS Gerolsheim sein Aus der letzten Saison wussten die Spieler des TuS, das die Heimspiele die Achillesverse der Mannschaft sind, daher wollte man das Spiel konzentriert und ruhig nach Hause bringen, was leider nur teilweise gelang. Am Ende Stand zwar ein relativ "deutlicher" Sieg mit 5402 zu 5333, jedoch hätte das Spiel auch ganz anders ausgehen können.

Im ersten Durchgang spielte für den TuS Michael Wagner und Martin Rinnert. Martin spielte diesmal in der zweiten, da er muskuläre Probleme hat und es für die erste zu unsicher gewesen ist. Daher der Tausch zwischen Dieter und Martin. Michael gab nach zu langer Verletzungspause ENDLICH wieder sein Comeback in der zweiten und machte dies auch sehr gut. Wir hoffen alle das er bald wieder einer der Stützpfeiler der Mannschaft wird.

Martin spielte, bis auf die letzte Bahn, in einer anderen Welt. Bahnen von 239, 245 und 252 (auf der er mit dem goldenen Wurf seinen einzigen Fehlwurf spielte "Prost") ein Gesamtergebnis von 949. Am Ende zeigte sich das dieses Ergebnis auch bitter nötig war. Michael spielte von Bahn zu Bahn besser, gewann immer mehr Sicherheit und brachte am Ende 887 (210,219,227,231) auf die Anzeige. 9 Fehlwurf waren leider ein wenig zu viel sonst hätte auch er die 900er Marke ohne Probleme überspielt. Die Mannschaft hätte sich aber auch schon über einen Kegel mehr gefreut!! Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Nach dem Startpaar stand nun ein Vorsprung von 64 Kegel zu Buche, zu wenig um es "ruhig" nach Hause zu spielen, daher hieß es für unser Mittelpaar, Jakob Eberhard und Rüdiger Ringelspacher, weiter Gas geben, denn unsere Gegner legten gleich los wie die Feuerwehr mit 473 und 446 auf die ersten 100 Wurf.
Rüdiger und Jakob taten sich auf die ersten 50 Wurf sehr schwer (220 und 204), doch auf den zweiten 50 lief es dann Stück für Stück besser und besonders unser "alter" Capitano spielte von Wurf zu Wurf besser, kämpfte sich Holz um Holz an seinen Gegner ran und überspielte ihn am Ende um 2 Holz (926 - 928). Bei Jakob lief es, wie schon im Pfeddersheimer Hof, sehr zäh. Es wollte bei ihm nie wirklich ein Spielfluss aufkommen so das er um jedes Holz kämpfen musste. Am Ende lautete das Ergebnis 878 und man konnte es unter Schadensbegrenzung verbuchen, da er nur 8 Kegel des Vorsprungs aufgebraucht hat.

Das Schlusspaar lautete wie schon in Pfeddersheim Karsai und Beier, wo sie ihre Aufgabe mit Bravour bestanden haben. Somit sollten sie jetzt auch hier die 2 Punkte nach Hause bringen aber was sich da abspielen sollte, entsprach auch nicht dem "Business as usual".
Alain spielte mit seiner ganzen Ruhe und Routine alle 4 Bahnen und sorgte im Alleingang dafür das das Spiel auf der dritten Bahn nicht zu Gunsten der Bornheimer gekippt ist, denn zu diesem Zeitpunkt waren sie auf 20 Holz an die TuS ran gekommen.
Mit Bahnen von 210, 233,234 und 227 spielte Alain eine schönes 900er Ergebnis und zeigte das er in die Mannschaft gehört. Was Daniel an diesem Tag jedoch spielte war man von ihm so nicht gewohnt. Eine Startbahn von 202 mit 4 Fehlwurf, auf der dritten Bahn mit den ersten 10 Wurf 39 Kegel sowie eine rote Karte zeigten das an diesem Tag einfach gar nichts gepasst hat. Er konnte sich jedoch beim letzten Räumerspiel nochmal auf seine Fähigkeiten besinnen und sorgte mit einem kurzen Zwischenspurt wieder für Ruhe im Nervenkostüm und half so mit die zwei Punkte in Gerolsheim zu behalten. Am Ende waren es 856 Kegel und die Erkenntnis das noch viel zu tun ist.

Als Resumé bleibt nur zweiter Sieg im zweiten Spiel, Saison übergreifend der dritte und das für einige im Training noch viel zu tun bleibt. Am kommenden Wochenende folgt wieder ein sehr schweres Auswärtsspiel, das endgültig zeigen soll, wo die Reise in diesem Jahr hingeht, ob das Ziel direkter Wiederaufstieg erreicht werden kann.

Zum Abschluss möchte ich hier noch einen privaten Dank an die NBC, kroatischen Verband usw. loswerden, der uns um ein tolles Erlebnis für Spielerinnen und Zuschauer gebracht hat. Um es mit den Worten der Frontal 21 Redaktion zu sagen: TOLL!!!!!

Montag, 13. September 2010

Sieg im Pfeddersheimer Hof - oder neue Besen kehren gut


Zum Start hieß es am Samstag für die Spieler des TuS Gerolsheim 2 beim starken Aufsteiger SKC Pfeddersheim anzutreten. Mit teils neuen Spielern, einem neuen Mannschaftsführer und neuem Abteilungsleiter ging man die schwere Aufgabe an, um das Ziel "direkter Wiederaufstieg" in die Landesliga 2 zu erreichen.

Das Startduo bildete unser neuer Mannschaftsleiter Dieter Staab und Frank Steffen, die gleich zu Beginn einen Vorsprung herausspielen sollten. Dieter spielte seine ersten beiden Bahnen solide und ruhig mit 244 sowie 234 Kegel. Bei Frank lief dagegen die ersten 100 Wurf fast gar nichts zusammen und er musste sich mit 416 Kegel (211 u. 205) zufrieden geben. Dadurch stand lediglich ein Plus von 11 Kegeln zu Buche.
Auf der dritten Bahn jedoch brannte Frank ein wahres Feuerwerk ab, 159 ins Volle und 111 ins Abräumen zauberten 270 auf die Anzeige was ihn wieder voll ins Spiel zurück brachte. Dieter hatte dagegen ins Volle auf seiner 3. Bahn stark zu kämpfen. 133 Volle ist bei weitem nicht das, was Dieter spielen kann. Aber auch Er konnte mit einer tollen Räumer-Serie von 102 Kegeln das schlimmste verhindern. Auf der Schussbahn spielten Frank und Dieter nochmal 234 und 235 Kegel was am Ende Gesamtergebnisse von 920 für Frank 948 für Dieter bedeuten sollte.
Durch diese beiden Ergebnisse Stand zunächst ein relativ beruhigender Vorsprung von 85 Kegel zu buche und das Ziel der Startspieler konnte man als erfüllt bezeichnen.

Als nächstes griff unser neuer Abteilungsleiter Rüdiger Ringelspacher und Jakob Eberhard zur Kugel. Hier war das Ziel auch klar, Vorsprung halten, noch ein paar Kegel dazu packen und eine kleine Vorentscheidung herbei führen.
Kurz gesagt, es gelang beiden. Jakob spielte vor allem ins Räumen sehr konzentriert, solide und ruhig. Dabei auch nur einen Fehlwurf. Er konnte sich nach leichten Startschwierigkeiten jedoch von Bahn zu Bahn steigern. Angefangen bei 208 über 220, 227 zu 242 Kegel. Er verpasste die 900er Marke leider sehr knapp um 3 Kegel und blieb am Ende bei 897 stehen.
Rüdiger spielte besonders auf den Bahnen 2 und 3 bärenstark. Mit 234 und 241, dabei 179 Volle auf Bahn 3, zeigte er tollen Kegelsport. Lediglich die letzte Bahn mit 209 ließ noch etwas zu Wünschen übrig. Am Ende konnte er sich aber über 902 Kegel freuen sowie über die Gewissheit, dass die beiden nochmals 33 Kegel zum Vorsprung dazu gewonnen hatten.

Mit nun 118 Kegel Vorsprung gingen die Schlussspieler Daniel Beier und Alain Karsai, der neu zur TuS gekommen ist, auf die Bahnen im Pfeddersheimer Hof. Es hieß eigentlich nur noch "Punkte nach Hause bringen". Beide lösten die Aufgabe mit Bravour. Vor allem Alain konnte auf den ersten 3 Bahnen gefallen. Mit 231, 245 und 233 lies er keinen Zweifel aufkommen, wer die Punkte am Ende bekommen sollte. Am Ende verließ er die Bahn mit 928 Gesamtkegel.
Bei Daniel lief es wie schon den gesamten Sommer über, die Räumer Hui die Vollen Pfui. Auch er konnte sich am Ende zwar über 904 Kegel, ein tolles Bilderspiel und Räumerserien von 81-90-89 am Ende freuen aber mit 584 Vollen hat man auch in dieser Liga nichts verloren. Hier ist noch einiges an Trainingsarbeit zu leisten.

Am Ende des Tages Stand ein, zu keiner Zeit gefährdeter, Sieg mit 5499 zu 5356 und die Erkenntnis das jeder Spieler seine Trainingsleistungen aus dem Sommer bestätigt hat und noch Luft nach oben besteht. Besonders erwähnen möchte ich noch die Fehlwurfquote sowie das Abräumspiel (1902) der TuS. Außer Frank, der sich 10 Fehlwurf leistete, spielte der Rest der Mannschaft nur 12 Fehlwurf, was für uns eine sehr gute Leistung darstellt (1,1,2,4,4).
Nun bleibt zu hoffen das diese Leistung auch zu Hause umgesetzt werden kann und das Trauma der Vorsaison mit nur einem Heimsieg beendet wird.