Mit dem bisher schwächsten Saisonauftritt, 5302 - 5106, konnte dennoch ein ungefährdeter Sieg gegen die Mannschaft der SG Bobenheim-Roxheim/Mundenh. 2 eingefahren werden und so die Vorrunde mit 9 Siegen aus 9 Spielen abgeschlossen werden. Mit jetzt 6 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten hat man alle Trümpfe selbst in der Hand, um die Meisterschaft zu erringen.
Unser Startdurchgang sollte wieder mit Dieter Staab und Frank Steffen besetzt sein um wie immer sofort Druck auf den Gegner aufbauen zu können. Frank, der noch im Pokal letzte Woche eine klasse Vorstellung bot, kam bei diesem Spiel, besonders ins Volle, überhaupt nicht zu recht. Wenig Gassensicherheit und ein etwas schlechterer Kegelfall bescherten ihm gerade einmal 540 ins Volle. Ein größerer Schaden konnte durch relativ sicheres Spiel im Abräumen noch verhindert werden, so dass er am Ende bei 822 Kegel sein Spiel beendete.
Dieter spielte heute recht konstant, eine starke Startbahn mit 243 und danach so lala, dass am Ende 911 für ihn auf der Anzeige standen. Wobei er nicht soooo schlecht spielte wie das Ergebnis am Ende aussagt, da er vom Kegelschlag heute nicht wirklich bevorteilt wurde. Im Abräumen blieben oft Bilder ohne Bindung stehen, die ihm immer einen bis zwei Wurf kosteten und so ein Ergebnis um 950 verhinderten.
Nach diesen beiden Ergebnissen musste man erstmals in dieser Saison einem Rückstand von 19 Kegeln hinterherlaufen, was nun Michael Dobberstein und Daniel Beier in Angriff nahmen. bereits nach 10 Wurf war der Vorsprung der Bobenheimer Gäste aufgeholt und nach der Startbahn stand bereits ein Vorsprung von über 50 Kegel, so dass danach wieder ruhig agiert werden konnte.
Michael hatte auf seine ersten 10 Wurf noch etwas Startschwierigkeiten, spielte danach aber wie aus einem Guss und erzielte 243. Auch Daniel startete famos mit 160 ins Volle konnte dann aber, durch Unkonzentriertheiten, nur 72 Abräumen. Danach nahmen sich Michael und Daniel eine kleine Auszeit mit nur 209 und 204, zeigten danach aber wieder ordentlichen Kegelsport. Daniel konnte noch 234 und 230 Kegel erspielen, was ihm am Ende auf 900 brachte. Einerseits ganz ok, weil er mit seinem Spiel recht zufrieden war, andererseits ärgerlich weil die 911 von Dieter für ihn an diesem Spieltag schlagbar waren.
Michael spielte auf der dritten Bahn eine gute 230 aber leider verzockte er mit einer 212 auf der Schlussbahn den sicher geglaubten 900er, womit es am Ende "nur" 894 für ihn sein sollten. Nach unserem Mitteldurchgang stand nun ein beruhigendes Polster von 122 Kegel für unser Schlusspaar.
Alain Karsai und das Duo Rüdiger Ringelspacher/Jakob Eberhard sollten nun die Punkte nach Hause bringen. Alain spielte wie in allen Spielen zuvor, ruhig, solide und unaufgeregt. Schlechterer Start mit 210, danach jedoch sicher und dominant 235, 238 und 226. Am Ende konnte auch er die 911 von Dieter leider nicht knacken, so dass Dieter heute der Tagesbeste sein sollte.
Rüdiger und Jakob teilten sich jeweils 100 Wurf, wobei Rüdiger die optimale Ausbeute leider verpasste. 220 und 222 hatten 442 als Folge. 2 Kegel mehr auf Bahn 1 wären für die Mannschaft noch das Salz in der Suppe bei diesem Spiel gewesen. Durch die erspielten 425 Kegel von Jakob, waren es am Ende 867 Kegel und ein deutlicher Sieg gegen stark ersatzgeschwächte Sportfreunde aus Bobenheim, denen hier nochmals Dank gebührt für die Bereitschaft, das Spiel schon 13 beginnen zu lassen, da die Spieler der TuS an diesem Abend ihre Jahresabschlussfeier hatten.
Wir alle hoffen das dieses Ergebnis nur ein Ausrutscher war und nicht zur Gewohnheit wird, denn gegen andere Mannschaften würde man so 2 Punkte einfach verspielen.
An dieser Stelle möchten wir allen Spieler und Spielerinnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Besonders möchte ich mich persönlich bei unseren Neuzugängen, Alain, Jürgen, Timo und Markko bedanken, die eine neue Qualität in die Mannschaften gebracht haben und sehr viel zum Teamgeist beigetragen haben. Mit Alain habe ich meinen "Traumpartner" für den Schlussdurchgang gefunden, wenn ich denn mal wieder Schluss spielen darf.
Nochmals Danke auch an Markko. Was er an Zeit und Mühen auf sich nimmt, ist schon einzigartig und kann auch nur unter dem Punkt "Kegelverrückter" abgelegt werden.
Wir alle hoffen das du uns noch SEEEHHHHHHRRRRRRRR lang erhalten bleibst.
Danke für das Lob. Das beruht auf gegenseitigkeit. Die Kameradschaft stimmt,Uwe`s und deine Berichte sind echt klasse.
AntwortenLöschenGruß Alain