Sonntag, 6. März 2011

SKC Rülzheim - TuS 2, mit großer Moral und einem überragenden Kapitano zum Sieg

Am 14. Spieltag der Bezirksliga stand ein weiteres schweres Auswärtsspiel bei den Gastgebern des SKC Rülzheim auf dem Programm. Durch großes Verletzungspech entwickelte sich das Spiel ganz schnell in eine Richtung was man im Lager des TuS eigentlich vermeiden wollte. Zum Spielverlauf:

Im Start sollten Michael Wagner und FRANK (Sorry nochmal) Steffen gleich für ordentlich Druck auf die Gastgeber sorgen. Leider ging dieser Plan in Schall und Rauch auf, da Michael mit 199 einen Katastrophenstart erwischte und die Mannen aus Rülzheim mit 236 und 212 sehr gut aus den Startlöchern gekommen sind. Frank steuerte gute 226 Kegel für unser Team bei, so dass wir gleich mal einen Rückstand von 23 Kegel zu verkraften hatten.
Michael tat sich weiter sehr schwer und kam auch auf der zweiten Bahn mit 208 Kegel weiterhin nicht so wirklich in Tritt. Frank hielt sein bis dahin gutes Niveau und konnte mit 227 Kegel weiter Boden auf seinen Gegenspieler gut machen. Leider verkürzte sich der Rückstand nur um ein mageres Kegelchen, so dass weiterhin 22 Miese auf der Anzeige standen.
Nun kam der Zeitpunkt an dem wir das Spiel schon frühzeitig hätten verlieren können. Nach 32 Wurf auf der dritten Bahn mussten wir Michael verletzungsbedingt gegen Armin Keller tauschen, was kein Problem wäre hätte nicht 2 Wurf später Frank angezeigt das er eigentlich nicht weiterspielen kann, da er sich eine Zerrung zugezogen hatte. Mit großer Moral und Kampfgeist biss unser Frankie aber auf die Zähne und kämpfte sich bis zum Schluss durch. Er erspielte trotz dieses Handicaps immer noch gute 423 Kegel auf die zweiten 100. Leider wird uns aber, Aufgrund der Verletzung, Frank für die nächsten Spiele nicht zu Verfügung stehen (hoffentlich nur gegen Speyer).
Armin und Michael erspielten zusammen 396 Kegel. Durch die beiden Ergebnisse von 876 und 803 Stand nun ein Rückstand von 39 Kegel, der aber immer aufzuholen ist.

In unserer Mittelachse sollten nun Rüdiger Ringelspacher und Michael Dobberstein den Rückstand egalisieren.
Michael agierte wie die Aktienkurse an der Börse, nach schönen Hochs folgten deprimierende Tiefs. Der Startbahn von 225 folgte 192 darauf wieder gute 213 und dann wieder der Abfall auf 196. Am Ende leider nur 826 mit erneut hoher Fehlwurfquote. 14 Fehlwurf sind dann doch des guten zu viel, auch für diese Liga. Aber Michael hat schon oft genug bewiesen das er es kann und im nächsten Spiel wird er das sicher wieder besser machen.
Unser Kapitano Rüdiger sollte heute das Maß der Dinge sein, Mit beeindruckender Sicherheit und Ruhe spielte er 4 gleichwertige Bahnen, 235,227,229 und 215 sollten ihn am Ende den Tagesbestwert von 906 Kegel bescheren. Dabei spielte er mit 605 ins Volle und 301 im Abräumen konstant in beiden Disziplinen und erlaubte sich kaum Schwächephasen während seines Spiels. Hut Ab!
Durch die beiden schwächeren Ergebnisse der Gastgeber (807, 851) konnte der Rückstand in einen kleinen Vorsprung von 35 Kegel gedreht werden und das Schlusspaar mit gutem Gewissen auf die Bahn geschickt werden.

"Das Pferd springt so hoch wie´s muss" sollte am Ende das geflügelte Wort der Schlusspieler Daniel Beier und Alain Karsai werden. Daniel der noch recht ordentlich mit 223, 226 und 215 begann, dabei aber noch viele Kegel durch schlechtes Bilderspiel und eine hohe Fehlwurfquote verspielte (10 am Ende), konnte seinen Gegenspieler mit 23 Kegel Differenz auf Distanz halten. Bei Alain hingegen lief  es alles andere als gut. 209, 218 und 203 auf die ersten drei Bahnen, was ihm einen Verlust von 25 Kegeln einbrachte. Somit Stand vor der Schlussbahn weiterhin ein Vorsprung von 33 Kegel. Nach 10 Wurf auf der letzten Bahn war der aber, durch einen schlechten Start von Alain und Daniel, so gut wie weg. Die zwei konnten sich aber in ihre Bahn hineinkämpfen und den Vorsprung wieder vergrößern, so dass am Ende ein enorm wichtiger Sieg mit 5127 - 5095 erzielt werden konnte. Alain konnte noch solide 848 und Daniel 868 erspielen/erkämpfen.
Es wurde auch eine zweifelhafte Bestmarke von 60 Fehlwurf in einem Spiel aufgestellt. Daran haben die Mannen um Rüdiger dringend zu arbeiten.

Beim nächsten Spiel gegen Speyer wird die Mannschaft sicher ein deutlich anderes Gesicht haben, da Frank und Michael definitiv ausfallen werden. Nichts desto trotz wird auch dieses Spiel konzentriert angegangen um den Zuschauern guten Sport zu bieten.  

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