Nach Saisonübergreifend 11 Heimsiegen in Folge unterlag man gegen die Sportfreunde aus Heltersberg knapp aber nicht ganz unverdient mit 5483 zu 5505 Kegel.
Verstärkt durch Martin Rinnert sollten an diesem Spieltag die Punkt unbedingt in Gerolsheim bleiben und so gingen eben jeniger Martin Rinnert und Dieter Staab als erstes in die Bahn um gleich für klare Fronten zu Sorgen. Martin spielte nach kurzer Pause wie gewohnt sicher und das berühmte Schweizer Uhrwerk. 953 Kegel sollten hier eine gute Basis sein für die Aufgabe eine Woche später in München, wo er für die Erste wieder aktiv war.
Dieter hingegen konnte lediglich in die Vollen mit 645 überzeugen, dabei allein sagenhafte 180 auf seiner dritten Bahn. Im Räumen war die Gassensicherheit dann leider dahin, so dass am Ende "nur" 924 Kegel auf der Anzeige aufleuchteten. Da die beiden Gegenspieler hervorragend mitspielten konnte nur ein kleines Polster von 29 Kegel herausgearbeitet werden. Zu wenig wie sich am Ende herausstellen sollte.
Dennoch war man im Lager der TuS noch guter Dinge das Spiel gewinnen zu können, da auch Roland Bodes seine starke Form erneut unter Beweis stellte und 937 Kegel zu Fall bringen konnte. Dabei gelang auch ihm, ebenso wie Martin, eine fehlwurffreie Partie.
Das ganze Gegenteil dazu bildete sein Partner an diesem Tag, Michael Dobberstein. Er erspielte zwar ordentliche 881 Kegel, jedoch mit 16 Fehlwurf. Wahrscheinlich hatte er Angst, das Aufgrund der zwei Nuller von Roland und Martin zu wenig Geld in die Kasse kommt. Heltersberg konnte in diesem Durchgang wichtige Kegel gut machen, so dass die Schlussspieler wieder bei Null beginnen konnten.
Unser Schlussduo bestand diesmal aus Rüdiger Ringelspacher und Alain Karsai. Leider mühte sich auch Rüdiger im Abräumen mehr schlecht als Recht, wodurch er hier nur 274 Kegel erzielen konnte und im Gesamtergebnis bei 880 die Ziellinie überquerte.
Auch bei Alain fehlte der gern erwähnte Spielfluss. Mit viel Kampf und Einsatz mühte er sich auf gute 908 Kegel, lies aber ins Volle doch einige Kegel liegen. Da auch in diesem Durchgang Heltersberg den Tick besser waren konnten sie am Ende die entscheidenden Kegel gut machen und die 2 Punkte nicht unverdient entführen.
An diesem Spieltag traf der alte alte Spruch "Die Kämpfe werden im Abräumen gewonnen" deutlicher zu als je zuvor. Heltersberg konnte als Gastmannschaft fast 90 Kegel mehr Räumen als unsere Mannschaft, bei gerade einmal einem Fehlwurf weniger. Dies sollte eine wir als eine Lektion zur richtigen Zeit verstehen und versuchen die Konzentration wieder etwas höher zu halten um für die neuen Aufgaben und Herausforderungen gerüstet zu sein. Ich bin mir jedoch sicher dass das den Jungs um Rüdiger Ringelspacher ohne Wenn und Aber gelingen wird.
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