Sonntag, 6. März 2011

deutlicher Heimerfolg gegen Speyer - Krise im Schlusspaar????

Mit einer auf zwei Positionen veränderten Mannschaft ging es am Samstag gegen die Gäste des AV Speyer 03. Durch Karneval und der Partie der "Ersten" um 9Uhr in Frankfurt wurde auch die Mannschaftsaufstellung angepasst. Daniel Beier und Michael Dobberstein rückten in den Start um wie immer, direkt auf Angriff zu spielen und die Fronten frühzeitig zu klären. Das es heute nicht ganz so einfach war ein Top-Ergebnis zu spielen wurde sehr schnell klar, da die Bahnen nicht wie sonst präpariert wurden und auf Gleitmittel verzichtet wurde.

Beide Startspieler erfüllten ihre Aufgabe mit Bravour. Michael überzeugte heute wieder mit sehr guten 881 (233-216-221-211) Kegel, nach der schwächeren Partie in Rülzheim. Auch für seine Verhältnisse "nur" 6 Fehlwurf stimmte alle zufrieden. Jedoch muss man auch bei ihm über ein Straftraining nachdenken, denn verweigerte 222 auf der dritten Bahn und 4 Fehlwurf auf der letzten, um nicht 888 zu spielen, sind in dieser Mannschaft nicht erwünscht.
Daniel agierte von Beginn an hoch konzentriert und hoch motiviert, vom Erfolg der Ersten in Frankfurt beflügelt, und erspielte direkt 241 auf der ersten Bahn. Leider folgten "nur" 208 auf der zweiten, was aber bei weitem schlechter aussieht als es gespielt war. Pech beim Kegelschlag und etwas verhaltener beim Spiel auf die Bilder haben ihn hier um ein Ergebnis von 220-230 gebracht. Auf der dritten Bahn spielte er wieder wie aus einem Guss, nach leichten Startschwierigkeiten erkegelte er 244. Die letzte Bahn war dann leider etwas unkonzentriert so dass auch hier 4 Fehlwurf produzierte und "nur" 210 erspielen konnte. Somit reichte es aber dennoch um über die Hürde 900 zu kommen und 903 auf die Anzeige zu bringen. Da die Gäste dem Tempo der beiden zu keiner Zeit folgen konnten und in jedem Durchgang Kegel abgeben mussten Stand bereits jetzt wieder ein Vorsprung von 113 Kegel zu Buche.

Im Mitteldurchgang kam es zu einer Premiere in dieser Saison. Albert Brunner bestritt sein erstes Saisonspiel in der Zweiten und avancierte direkt zum Tagesbesten. Was sich bereits im Training am Donnerstag andeute zeigte er auch an diesem Spieltag. 925 mit Bahnen 220,231, 237 und nochmal 237 stehen für ein tolles und hoch konzentriertes Spiel von Albert, bei dem es sehr viel Spass gemacht hat zu zu sehen. Besonders die 318 kegel im Abräumen sind hier zu erwähnen.
Vom Saulus zum Paulus heißt normalerweise der Spruch. Rüdiger Ringelspacher hat es diesmal umgedreht. Nach tollem Spiel in Rülzheim folgte eine ungewöhnlich fahrige Partie von ihm. Noch gut auf der ersten Bahn mit 225, wurde er von Wurf zu Wurf unzufriedener mit dem Kegelfall, dem Schlag und natürlich auch mit sich selbst. Durch die daraus resultierende fehlende Konzentration reichte es leider nur noch zu 857 Kegel bei 10 Fehlwurf. Wir sind uns aber sicher, das zum Derby in Großkarlbach unser Rüdiger wieder seine Normalform präsentieren wird und ein tolles Ergebnis erspielt.  Nichts desto trotz haben auch diese beiden jeden Durchgang gewinnen können und den Vorsprung auf 191 Kegel ausgebaut und das Spiel faktisch entschieden.

Unser Schifferstädter Schlussdurchgang hieß diesmal Alain Karsai und Jürgen Nickel. Jürgen zeigte auf den ersten drei Bahnen tollen Sport (225,230,240) und alle waren sich sicher, dass er Albert nochmal attackieren wird. Leider folgte ein kleiner Einbruch auf die Vollen mit 125, wodurch dieser Zug dann abgefahren war und Jürgen "nur noch" um die 900 kämpfte. Leider Verpasste er diese mit 895 denkbar knapp. Trotzdem wird er nicht unzufrieden sein, da er seinen Teamkollege Alain S I C H E R im Griff hatte. Bei Alain wollte es heute einfach nicht so wie er es gern hätte. Trotz nur zweier Fehler konnte er nur 289 Abräumen. Auch auf die Vollen, 141 und 143 auf den ersten beiden Bahnen, fehlte das gewisse Etwas. Trotz alle dem lies es sich Alain nicht nehmen auf der dritten Bahn 222 zu erspielen und damit seine Mannschaft glücklich zu machen. 879 ist sicher nicht das wahre Leistungsvermögen von Alain aber es werden auch wieder bessere Spiele von ihm folgen. Was natürlich einen kleinen Schatten auf die beiden wirft ist die Tatsache, dass sie als einzige in einem Durchgang Kegel abgegeben haben.

Am späten Samstag Abend gab es dann noch einen weiteren Grund zu feiern, außer Fasching. Durch den Sieg von Worms in Bornheim steht Gerolsheim als Meister der Bezirksliga drei Spieltage vor Schluss fest und man kann sich nun in aller Ruhe auf die Aufstiegsrunde vorbereiten. Was aber noch viel viel wichtiger ist, wir können nun die Erste im Kampf um die erhoffte Meisterschaft noch viel mehr als jetzt schon unterstützen. Damit wir auch hier noch einen Grund zum Feiern haben, wenn auch am kommenden Wochenende unsere Senioren die Meisterschaft gewinnen sollten.

In zwei Wochen steigt dann wieder das Derby gegen Großkarlbach, welches wir für unseren Rüdiger natürlich gewinnen wollen.

6 Kommentare:

  1. Hallo M E I S T E R Daniel. Wieder ein super Bericht. Und jetzt warten wir auf die Schwarzwälder Kirschtorte.
    Gruß Alain

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  2. Die haben wir uns auch redlich verdient, HALLO Ditsch!!!!!!!!

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  3. Alles Gute zur Meisterschaft!! K un H aus W.

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  4. Danke K und H aus W. Jetzt müssen wir noch die Aufstiegsspiele überstehen. Also Daumen drücken.

    Gruß A K aus L

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  5. Viel Glück beim Derby.
    Habe gehört das die die Bahn manipulieren wollen...

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